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TECHNISCHE KONZEPTENTWICKLUNG

Neustadt a. d. Donau

Technische Konzeptentwicklung im Rahmen des Modul 1 der BEW in Neustadt an der Donau

Projekt Details

  • Auftraggeber
    Stadtwerke Neustadt an der Donau
  • Ansprechpartner Kunde
    Heinrich Maier
  • Techn. Planung / Umsetzung
    DME Consult GmbH
  • Projektlaufzeit
    2022 - 2028
  • Projektkosten
    ca. 90.000.000 €
  • Gefördert durch
    BAFA
Aufgabe

Die Stadt Neustadt an der Donau verfügt mit der „Bayernoil“ über die größte Raffineriegesellschaft Bayerns, sie seit 1964 auf einem rund 300 Hektar großen Gelände südwestlich der Stadt produziert. Aufgrund ihrer Produktionsprozesse fällt am Standort der Raffinerie eine erhebliche Menge unvermeidbarer Abwärme an. Die Stadt plant nun die Errichtung eines Wärmenetzes, das diese industrielle Abwärme der ansässigen Raffinerie nutzen soll. So wird die Wärmeversorgung in Zukunft auf Jahrzehnte nachhaltig und wirtschaftlich gewährleistet.

Das Gebiet, das später durch ein Wärmenetz versorgt wird, beschränkt sich im Wesentlichen auf den Kernort Neustadt an der Donau und den Kernort Bad Gögging. In diesem Bereich befinden sich etwa 2.200 Gebäude, darunter mehrere Kurbetriebe und eine Therme.

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Umsetzung

Im Rahmen der technischen Konzeptentwicklung wurde ein Verteilnetz (Backbone) entwickelt, das dezentrale Wärmenetze in den verschiedenen Versorgungsgebieten versorgen kann. Hierbei wurde besonders auf die effiziente Versorgung der Großkunden entlang des Verteilnetzes eingegangen. Zudem entstand ein Alternativkonzept zur Abwärmenutzung, um neben den Vergleichskosten auch eine Versorgung für den unwahrscheinlichen Ausfall der Raffiniere als Wärmelieferant darzustellen.

    Ergebnis

    Gemäß der Aufgabenbeschreibung wurde eine optimale Trassenführung und Leitungsdimensionierung erarbeitet. Dabei wurden Vor- und Nachteile verschiedener Trassenverläufe aufbereitet und dem Lenkungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt. Zudem wurden die Wärmebedarfe der zu versorgenden Kunden (insb. der Großkunden) ermittelt. Im Rahmen der Datenerhebung der Großkunden wurde ergänzend deren technische Anschlussfähigkeit sichergestellt. Abschließend wurde ein alternatives Erzeugerkonzept basierend auf einer Kombination aus Großwärmepumpen und Blockheizkraftwerken erarbeitet.

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