Gemeinde Teningen

Aufgabenstellung:

Planung und Umsetzung eines Wärmenetzes im Ortsgebiet mit ca. 6 km Ausdehnung. Einbindung bestehender Erzeugeranlagen wie Biomassekessel und Biogas-BHKW. Umplanung und Optimierung der Energiezentrale eines Freibades als nachhaltige Wärmesenke im Sommerlastfall.
Planung einer neuen Heizzentrale und Optimierung der Gebäudetechnik im Bestand. Planung und Umsetzung einer mobilen Netz-Einspeiseeinheit auf dem Areal der Biogasanlage. Errichtung einer modernen LON-Bus basierten Leittechnik und Visualisierung. Unterstützung bei der Wärmekundenakquise und Monitoring der bestehenden Tarifmodelle.

Ziel:

Technologische und betriebswirtschaftliche Umsetzung eines Wärmenetzes im ländlichen Raum. Schaffung von Akzeptanz bei Wärmekunden und Schlüsselakteuren. Schaffung einer langfristig effizienten Wärmesenke im Sommerlastfall durch ein Freibad. Effiziente technologische Einbindung von Bestandsanlagen. Optimierung von Erzeugerprozessen und Absenkung des Primärenergieeinsatzes durch modernste Leittechnik. 

Ergebnis:

Realisierung eines Wärmenetzes zur Versorgung von derzeit ca. 80 Wärmekunden. Umsetzung hocheffizienter Wärmetauscherkaskaden zur signifikanten RL-Temperaturabsenkung. Einspeisepriorisierung von Erzeugeranlagen mittels stationärer und mobiler Anlagentechnik. Funktionaler Einsatz moderner Leittechnik zur Prozessüberwachung und Abrechnung.
Bündelung vorhandener Abwärmeressourcen und regionaler Einsatz von Biomasse als Grundlage für neues Versorgungskonzept im Zuge der Wärmewende.

Reduzierung der CO2 Emissionen um ca. 1.200 Tonnen pro Jahr!

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Markt Kirchseeon

Aufgabenstellung:

Betriebswirtschaftliche und technologische Bewertung eines bestehenden Wärmenetzes in zwei Siedlungsgebieten. Untersuchung mittels „BASE“, ob eine perspektivische Versorgung durch eine Genossenschaft oder durch die Gemeinde möglich ist. Aufsetzung eines Betreibermodells durch eine regionale Energiegenossenschaft. Einsatz alternativer und regenerativer Energieressourcen ergänzend zur bisherigen Erdgas-BHKW Technologie.

Ziel:

Entscheidungsgrundlage, ob anstelle der bisherigen Energieversorgung eine nachhaltige und regionale Versorgung mittels eines Genossenschaftsmodells möglich ist. Schaffung von Akzeptanz in Reihen der Bürgerschaft durch faires und transparentes Kostenmodell.

Ergebnis:

Beide Gebiete können mittels regenerativer Energie nachhaltig und wirtschaftlich durch die Genossenschaft versorgt werden. Mehrwert für die Bürger ist ein transparenter und fairer Wärmepreis. Die Akzeptanz der Bürger für einen Wechsel zu einem regionalen und genossenschaftlichen Versorger war sehr hoch. Derzeit sondieren die Akteure ein funktionales Betreibermodell, das auch perspektivisch für weitere Projekte in der Region angewandt werden kann.

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Gemeinde Heimbach

Aufgabenstellung:

Planung einer Heizzentrale und eines Wärmenetzes unter Einbindung förderrelevanter Energieerzeugungsanteile (Solarthermie). Berechnung von Lastgängen des zu versorgenden Gebietes, Bewertung von Solarthermieertrag und Auslegung von Heizkesselanlagen und Pufferspeichern. Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsberechnung als Grundlage für die Entwicklung eines Tarifmodells zur Wärmekundenakquise. Erstellung eines R+I Schemas zur optimalen Anlagenverknüpfung sowie Funktionalausschreibung. Übergeordnetes Projektmanagement und Koordination von Projektleitung und Industriezulieferern. Steuerung von Fachfirmen und an der Umsetzung Beteiligter.

Ziel:

Realisierung eines Energieprojektes auf Grundlage eines bestehenden Sanierungszwangs kommunaler Liegenschaften und unter Einbindung der Bürgerschaft. Schaffung eines wirtschaftlichen Wärmeversorgungskonzeptes und der Möglichkeit einer Aufskalierung des Projektes sowie der weiteren Beteiligung von Bürgern. Abbildung eines wirtschaftlichen und wettbewerbsfähigen Wärmepreises. Schaffung von Akzeptanz bei Kommunen und Bürgerschaft für das Projekt.

Ergebnis:

Umsetzung eines innovativen und wirtschaftlichen Energieprojektes unter Einbindung von Solarthermie und Biomasseerzeugern.

Reduzierung der CO2 Emissionen um ca. 600 Tonnen pro Jahr!

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Gemeinde Moosach

Aufgabenstellung:

Erstellung eines Quartierskonzeptes im Auftrag der Gemeinde Moosach. Nach erfolgreichem Abschluss und Auswertung der Ergebnisse unmittelbare Planung eines Wärmenetzes sowie einer Heizzentrale mit Großflächensolarthermieanlage im Kerngebiet der Gemeinde.

Nutzung von Synergien durch Ortskernsanierung. Planung eines parallel mit zu verlegenden Glasfaser-Leerrohrsystems (Backbone). Gesamte Koordination der Bauleitung von Wärmenetzbau und Glasfaserumsetzung. Unterstützung bei der Wärmekundenakquise.

Ziel:

Umsetzung eines Leuchtturmprojektes im Landkreis. Bau eines ersten Großflächensolarthermieprojektes in Südbayern. Planung und Erstellung einer funktionalen Wärmenetzstruktur, die perspektivische Erweiterungen im gesamten Ortsbereich zulässt. Parallele Umsetzung von Wärmenetz und Glasfaserleitung. Einbindung von Abwärmepotentialen regionaler Industriebetriebe. Schaffung von Akzeptanz in Reihen der Bürgerschaft. Erreichen einer Anschlussquote in Höhe von 80% im Ortskern.

Ergebnis:

Ziel der Anschlussquote erreicht und mittels Vorverträgen gesichert. Umsetzung von Wärmenetz und Glasfaser im Zuge der Ortskernsanierung. Erweiterung des Netzes in angegliederte Ortsbereiche über netzhydraulische Vorplanung (Clusterplanung) sichert Netzerweiterung auf die nächsten Jahre, ohne die betriebswirtschaftliche Benchmark zu verlassen. Ausschreibung von Wärmenetz und Energiezentrale. Derzeit Klärung offener Grundstücksfragen für die Erstellung der Heizzentrale. Bau der Heizzentrale in 2018 geplant.

Reduzierung der CO2 Emissionen um ca. 1.000 Tonnen pro Jahr!

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Markt Pförring

Aufgabenstellung:

„Ist ein Nahwärmenetz für Pförring wirtschaftlich und technisch machbar? Wenn ja, wie kann dies umgesetzt werden?“ Analyse und Beschreibung der Ausgangssituation des Marktes Pförring. Danach unmittelbare Gebietserfassung, Datenerhebung, Wärmebedarfsplanung und Kostenermittlung, Vergleich von regional verfügbaren fossilen und regenerativen Brennstoffen, sowie möglicher Betreibermodelle.

Ziel:

Planung und Implementierung einer funktionalen Wärmenetzstruktur, Schaffung von Akzeptanz in Gewerbe und Bürgerschaft. Einbindung regionaler Akteure als potenzielle Netzbetreiber, Nutzung von Synergien durch Ortskernsanierung. Aktivierung weiterer Maßnahmen aufgrund von Handlungsempfehlungen hinsichtlich Installation eines Sanierungsmanagers, Umsetzung Glasfaserthematik in Verbindung mit dem Wärmenetz, Vertiefung der LED-Straßenbeleuchtung.

Ergebnis:

Erstellung eines Quartierskonzeptes im Auftrag des Marktes Pförring. Nach erfolgreichem Abschluss und Auswertung der Ergebnisse soll die Planung und Implementierung einer funktionalen Wärmenetzstruktur sowie einer Heizzentrale folgen. Installation eines Sanie- rungsmanagements auf kommunaler Ebene geplant.

Reduzierung der CO2 Emissionen um ca. 800 – 1.000 Tonnen pro Jahr möglich!

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Gemeinde Seefeld

Aufgabenstellung:

Wirtschaftliche und technologische Umsetzung eines Wärmenetzes und einer Energiezentrale durch regionalen Gewerbebetrieb in Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Betriebswirtschaftliche Bewertung nach DIN 2067, Entwicklung eines Wärmepreises und eines Kommunikationskonzeptes zur Wärmekundengewinnung.

Abstimmung und Koordination mit dem kommunalen Gewerbe und Klimaschutzmanagement. Einbindung von Marketing und Vertrieb in die Projektarbeit. Entwicklung von Anschlussmodellen und Wärmetarifen zur Kundengewinnung.

Erstellung eines Informationsfolders im Auftrag der Gemeinde. Monitoring der eingebundenen Planer.

Ziel:

Realisierung eines Wärmenetzes im Gemeindegebiet. Angebot einer regenerativen Energieversorgung im Wettbewerb zu Heizöl. Schaffung einer Akzeptanzfläche in Reihen der Bevölkerung und Schlüsselakteure zur Umsetzung eines Wärmenetzes. Nutzung von Synergien im Rahmen einer zeitnah angesetzten Stadtkernsanierung.

Erreichung einer wirtschaftlich akzeptablen Anschlussquote unter Berücksichtigung von technologischen und betriebswirtschaftlichen Details.

Stärkung der Position der Gemeinde Seefeld in Reihen der Anrainer. Erschließung neuer Wertschöpfungspotentiale auf Seiten der Gemeinde. 

Ergebnis:

Eine wirtschaftliche Umsetzung des Projektes ist grundsätzlich möglich. Die Wärmekundenakquise ist angelaufen. Entwurfsplanung für Wärmenetz und Heizzentrale wurde angestoßen. Das Projekt befindet sich derzeit im Umsetzungsprozess.

Reduzierung der CO2 Emissionen um ca. 1.200 Tonnen pro Jahr möglich!


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Große Kreisstadt Horb am Neckar

Aufgabenstellung:

Erstellung eines Quartierskonzeptes im Auftrag der Stadt Horb. Nach erfolgreichem Abschluss und Auswertung der Ergebnisse unmittelbare Planung eines Wärmenetzes sowie einer Heizzentrale im Ortszentrum der großen Kreisstadt mit Einbindung von Schule und Seniorenheim.

Ziel:

Erreichen der Klimaschutzziele 2020 der Bundesregierung, Nutzung vorhandener KWK- Abwärmequellen und Biomasseressourcen. Einbindung der Energieagentur Horb am Neckar bei der Bürgerbefragung und Schaffung einer Akzeptanzfläche in der Bevölkerung. Durchführung von Bürgerveranstaltungen und Bürgergesprächen.

Ergebnis:

Ziel der Anschlussquote erreicht und mittels Vorverträgen gesichert. Umsetzung des Wärmenetzes in unmittelbaren Anschluss an die Maßnahme. Erweiterungsplanung des Netzes in angegliederte Ortsbereiche über netzhydraulische Vorplanung (Clusterplanung) sichert Netzerweiterung auf die nächsten Jahre, ohne die betriebswirtschaftliche Benchmark zu verlassen. Ausschreibung von Wärmenetz und Energiezentrale. Bau des Wärmenetzes in 2016. Erweiterung in 2017 derzeit in den Entscheidungsgremien.

Reduzierung der CO2 Emissionen um ca. 800 Tonnen pro Jahr!

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