Die Suche nach Öl schafft neue Herausforderungen

Der globale Primärenergieverbrauch wird auch in Zukunft weiter zunehmen. Dabei werden die fossilen Rohstoffe einen signifikanten Anteil beitragen. Dies sind die Ergebnisse aus dem Energy Outlook 2015, den BP in der letzten Woche in London vorgestellt hat.

 

Die Welt wird in 20 Jahren gut ein Drittel mehr Energie verbrauchen als heute. Das entspricht einem jährlichen Anstieg von annähernd 1,5%. Parallel dazu wird die globale Bevölkerung auf ca. 8,8 Mrd. Menschen wachsen, die weltweite Wirtschaftsleistung wird sich im gleichen Zeitraum verdoppeln, ebenso wie die Anzahl der Fahrzeuge. Mehr als die Hälfte des Anstiegs der globalen Energienachfrage bis 2035 entfällt dabei auf die Stromerzeugung.

Die fossilen Brennstoffe werden mit 80% den größten Anteil der Primärenergieerzeugung beisteuern und somit mehr als 60% des Anstiegs decken. Doch dieser Energiemix wird sich verändern. Energieerzeugung mit erheblichen Kohlenstoffverbrauch wird sich insgesamt deutlich verringern. Neben einem Zuwachs von Erdgas wird die Kohle einen Tiefstand bis 2035 erreichen. Gas wird prognostisch zweitwichtigster Energieträger werden. Am stärksten jedoch werden mit ca. 7%  die erneuerbaren Energien wachsen. Dieser Anteil wird sich von derzeit 3% auf 9% am Primärenergiebedarf verdreifachen. Hierbei ist das Pariser Klimaschutzabkommen vom Dezember 2015 ein entscheidender Schritt.

Es ist zu erwarten, dass als weitere und zusätzliche regulative Maßnahmen, Sanktionen zur Begrenzung von CO2 Emissionen zum erwarten sind. Dies dürfte der effizienteste Mechanismus zur Umstellung in eine emissionsärmere Zukunft sein.

Durch die Nutzung vorhandener Abwärmepotentiale, der Erzeugung regenerativer und CO2 neutraler Energie sowie einem Mix aus Stromerzeugung, Stromveredelung und Wärmeerzeugung beschreitet die dme consult GmbH bereits aktiv diesen Weg in die Zukunft. Paris hat bestätigt und aufgezeigt, diesen Weg weiter nachhaltig und mit voller Energie zu verfolgen. Wir können die globalen Entwicklungen nicht aufhalten aber wir sind bereits heute in der Lage,  voran zu gehen - im Sinne einer lebenswerten und ökologisch verbesserten Welt.