Markt Pförring

Aufgabenstellung:

„Ist ein Nahwärmenetz für Pförring wirtschaftlich und technisch machbar? Wenn ja, wie kann dies umgesetzt werden?“ Analyse und Beschreibung der Ausgangssituation des Marktes Pförring. Danach unmittelbare Gebietserfassung, Datenerhebung, Wärmebedarfsplanung und Kostenermittlung, Vergleich von regional verfügbaren fossilen und regenerativen Brennstoffen, sowie möglicher Betreibermodelle.

Ziel:

Planung und Implementierung einer funktionalen Wärmenetzstruktur, Schaffung von Akzeptanz in Gewerbe und Bürgerschaft. Einbindung regionaler Akteure als potenzielle Netzbetreiber, Nutzung von Synergien durch Ortskernsanierung. Aktivierung weiterer Maßnahmen aufgrund von Handlungsempfehlungen hinsichtlich Installation eines Sanierungsmanagers, Umsetzung Glasfaserthematik in Verbindung mit dem Wärmenetz, Vertiefung der LED-Straßenbeleuchtung.

Ergebnis:

Erstellung eines Quartierskonzeptes im Auftrag des Marktes Pförring. Nach erfolgreichem Abschluss und Auswertung der Ergebnisse soll die Planung und Implementierung einer funktionalen Wärmenetzstruktur sowie einer Heizzentrale folgen. Installation eines Sanierungsmanagements auf kommunaler Ebene geplant.

Reduzierung der CO2 Emissionen um ca. 800 – 1.000 Tonnen pro Jahr möglich!

 

Große Kreisstadt Horb am Neckar

Aufgabenstellung:

Erstellung eines Quartierskonzeptes im Auftrag der Stadt Horb. Nach erfolgreichem Abschluss und Auswertung der Ergebnisse unmittelbare Planung eines Wärmenetzes sowie einer Heizzentrale im Ortszentrum der großen Kreisstadt mit Einbindung von Schule und Seniorenheim.

Ziel:

Erreichen der Klimaschutzziele 2020 der Bundesregierung, Nutzung vorhandener KWK- Abwärmequellen und Biomasseressourcen. Einbindung der Energieagentur Horb am Neckar bei der Bürgerbefragung und Schaffung einer Akzeptanzfläche in der Bevölkerung. Durchführung von Bürgerveranstaltungen und Bürgergesprächen.

Ergebnis:

Ziel der Anschlussquote erreicht und mittels Vorverträgen gesichert. Umsetzung des Wärmenetzes in unmittelbaren Anschluss an die Maßnahme. Erweiterungsplanung des Netzes in angegliederte Ortsbereiche über netzhydraulische Vorplanung (Clusterplanung) sichert Netzerweiterung auf die nächsten Jahre, ohne die betriebswirtschaftliche Benchmark zu verlassen. Ausschreibung von Wärmenetz und Energiezentrale. Bau des Wärmenetzes in 2016. Erweiterung in 2017 derzeit in den Entscheidungsgremien.

Reduzierung der CO2 Emissionen um ca. 800 Tonnen pro Jahr!